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Moderne Familienvilla aus Licht und Holz
„Ich habe schon immer von einem Holzhaus geträumt. Aber rustikal sollte es nicht sein. Holz als konservatives Element kombiniert mit moderner Architektur – das ist meine Maxime.“ Jetzt steht Jochen Bergmann vor seinem war gewordenen Traum und ist rundum zufrieden. Aber er hat noch einen Trumpf im Ärmel: „Beim Hausbau haben wir uns für eine Kosten minimierende Richtmeistermontage entschieden. Dadurch konnten wir einen riesigen Batzen Geld sparen.“ Unter der Anleitung eines erfahrenen Richtmeisters hat der junge Familienvater zusammen mit seinem Vater und ein paar Freunden sein Heim selbst aufgebaut. „Alles verlief reibungslos ohne Probleme,“ berichtet der frisch gebackene Hausbesitzer
Landhausstil nicht erwünscht
Seine Frau Katja musste Jochen Bergmann zuerst von einem Holzhaus überzeugen. Sie stellte sich unter einem Blockhaus sofort ein rustikales Landhaus vor, was überhaupt nicht ihrem Geschmack entspricht. Als sie dann aber mit ihrem Mann das Musterhaus der Firma Fullwood Wohnblockhaus in Wolpertshausen besichtigt hatte, war sie hellauf begeistert. So hell und modern hatte sie sich Holzhäuser bis dato nicht vorgestellt. Schnell kam man mit dem alteingesessenen und erfahrenen Blockhausbauunternehmen ins Gespräch und zeigte sich überzeugt von der Qualität der Fullwood-Häuser. Die Vorstellungen und Wünsche der Bauherren setzten die Profis der Firma in konkrete Pläne um und bald konnte mit der Fertigung der Hauswände im Werk begonnen werden. Der Hausaufbau selbst, also das Aufstellen und Montieren der fertigen Wandelemente, dauerte indes nur 1 Woche. Auch Katja Bergmann half kräftig mit. Obwohl gerade erst zum zweiten Mal Mutter geworden, strich sie die verputzten Wände im Haus selbst an. „Ich habe immer abwechselnd gestillt und, wenn das Baby schlief, gestrichen,“ erzählt sie stolz. Der Stress und die viele Arbeit ist längst vergessen.
Feng Shui lässt grüßen
Auch bei der Planung der Innenräume machte sich die Hausherrin viele Gedanken. Dabei zog sie die Lehren des Feng Shui zu Rate und errechnete die sog. Kua Zahlen aller Familienmitglieder nach deren Geburtsdaten. Entsprechend der ermittelten Zahl wählte sie dann die Farben der Räume und richtete die Betten nach der passenden Himmelsrichtung aus. Auch durften sich die Fenster der Räume nicht genau gegenüber der Zimmertüre befinden, damit das sog. Chi – die gute Energie - im Raum umher fließen kann und nicht sofort zum Fenster hinaus verschwindet.
Zuvor war das Baugrundstück schnell gefunden: nicht zu groß, in einer ruhigen Neubausiedlung gelegen mir herrlichem Blick auf die sanften Hügel der Gegend. „Wir haben ein relativ kleines Grundstück mit enger Bebauung gewählt, um mir viel Gartenarbeit zu ersparen,“ gibt Jochen Bergmann freimütig zu. Nun ist der, im Verhältnis zum Haus, eher kleine Garten immer tiptop gepflegt, und die Kinder spielen sowieso am liebsten mit anderen Kindern auf der kaum befahrenen Strasse. Vor dem Kauf des Baugrundstücks ließ das Ehepaar selbiges energetisch prüfen. Ein Geobiologe wurde bestellt, der das Areal auf Wasseradern, Verwerfungen und Kreuzungen untersuchte. Erst als sein OK kam, kaufte Familie Bergmann das Land.
Wohnen auf einer Ebene
Wichtig war dem jungen Baupaar auch auf einer Ebene mit viel Freiraum und Helligkeit zu wohnen. Das erklärt die enorme Raumhöhe, offen bis unter das Pultdach, die offene Wohnsituation, bei der lediglich die Schlafzimmer und das Bad separiert sind, die großen Fensterflächen und die vielen hell gestrichenen Wände. Weiß und sehr helles Grün unterstreichen die Luftigkeit des Raumes und harmonieren hervorragend mit den massiven Wänden aus hellem Kiefernholz, die das Ganze schützend umrahmen. Die dunkler gehaltenen Böden bilden einen schönen Kontrast und erden die Bewohner. In Flur und Küche sind es gestromte Steinfliesen in Erdfarben und im Wohn-Essbereich dunkelbraune Holzdielen aus vulkanisierter Esche. Das geölte Holz liebt Feuchtigkeit, so dass die Hausfrau ohne viel Aufwand nass darüber wischen kann. Ein idealer Boden auch für das wohnliche Badezimmer, ein weiteres Schmuckstück des Hauses. Bei der Wahl der Materialien und Farben hat Katja Bergmann einmal mehr guten Geschmack bewiesen, indem sie gekonnt Holz mit Keramik, Glas und glatter Wandfläche kombinierte, sowie verschiedene Brauntöne mit Weiß und Apfelgrün in Einklang brachte. So drückt der Raum gleichzeitig Lebendigkeit und Ruhe aus und fördert sowohl Entspannung als auch Fröhlichkeit. An Badewanne, Eckboard und in der Dusche muntern beispielsweise kleine steinerne Mosaikfliesen in Weiß und Brauntönen die schweren Formen und großen Flächen auf.
In den Kinderzimmern und dem Elternschlafzimmer herrschen massive Holzwände und –decken vor, um diesen Räumen ein großes Maß an Geborgenheit zu verleihen. Trotz der hohen Decken ist es dort gemütlich und intim. Auch die Böden wurden mit dunklerem Holz belegt. Große Fenster lassen einmal mehr Sonnenlicht herein.
Klare Linien und helle, Licht durchflutete Räume
Der weitläufige offene Wohnbereich ist gegliedert in Eingangshalle, Flur, Küche, Essbereich und Sofaecke. Eine großzügige Galerie unterbricht teilweise die enorme Raumhöhe. In der geschickt separierten aber offenen Sofaecke unter der Galerie, also mit deutlich verminderter Raumhöhe, macht es sich die Familie gerne vor dem Kaminofen gemütlich. Bodentiefe Fenster lassen auch hier viel Tageslicht herein, dass von der den Fenstern gegenüberliegenden weißgestrichenen Wand reflektiert wird. In der Raummitte befindet sich die offene Küche. Rückendeckung bekommt sie von der hellgrün gestrichenen Trennwand zum Flur hin. Ein gliederndes Raumelement, das Küchenschränke und
–Geräte allseits umschließt und lediglich eine glatte Fläche in Weiß und Edelstahl zur Küchenseite hin hinterlässt. Weitere Schränke, Spüle und Kochplatten beherbergt der langgezogene, freistehende, weiße Kubus, der mit einer Arbeitsplatte aus rotbraunem Holz bedeckt ist. Ein paar Schritte nur, und das Essen kann auf dem großen Esstisch serviert werden. Durch diese Offenheit im gesamten Haus hat die junge Mutter immer alles im Blick. Auch was die Kinder gerade draußen im Garten anstellen bleibt ihr, dank der bodentiefen Fenster gegenüber Küche und Essbereich, nicht verborgen. Die gesamte Hauswand wird von großen Fenstern unterbrochen, auch oben auf der Galerie. Eine Holztreppe aus geölter Rotbuche führt entlang der weiß gestrichenen Seitenwand des Großraumes hinauf. Man betritt sie im Flurbereich und legt die Hand auf den hölzernen Handlauf, der von dünnen Edelstahlrohren getragen wird. Das Geländer läuft oben entlang der gesamten Galerie weiter. Helle Holzdielen schmücken den Fußboden. Rechter Hand befindet sich eine weitere gemütliche Sofaecke unter der heimeligen Schräges des Pultdaches. Links geht es über die großzügige, durch Tageslicht erhellte Galerie zum dritten Kinderzimmer des Hauses. Dieses Zimmer besteht aus Fenster und Holz und ist daher gemütlich und hell.
Weite Ausblicke durch große Glasflächen hinaus genießen die Bewohner in der „Galerieetage“. Ebenso hat man von hier oben den Überblick über den gesamten Wohnbereich des Erdgeschosses.
Zeitgemäße Architektur
Das weit überstehende Pultdach von Haus „Rosenberg“ schirmt zur Wetterseite ab und öffnet sich mit hoher, großflächig verglaster Hausfassade der Sonne. Klare, gerade Linien bestimmen das Haus, ohne es langweilig oder klobig wirken zu lassen. Dafür sorgen die vertikalen Dachlinien, die zur Straßenseite hin an Dreiecke erinnern, und die die Horizontalen und Vertikalen des Hauses mit schrägen Zacken krönen. Die weißen Fensterrahmen, Haustüre und Garagentor sind eine ungewöhnliche Kombination zu den massiven Holzwänden. Jochen Bergmann ließ sie sich aber bei der Farbauswahl nicht ausreden. Ergebnis ist eine schöne, helle Hausfassade, welche den klaren modernen Stil des Hauses unterstreicht und zusätzliche Leichtigkeit verleiht.
Arbeit und Erholung im
Untergeschoss
Haus „Rosenberg“ ist voll unterkellert und durch das Gefälle des Grundstücks weist es zum Teil große Fenster auf. Problemlos war die Kombination von Holz und Mauerwerk durch die setzungsfreien Massivholzwände von Fullwood. Über einen separaten Eingang wird das große helle Steuerberaterbüro des Hausherren von außen betreten. Nichts erinnert an einen Keller. Durch eine Verbindungstüre gelangt man in den Wellnessbereich des Hauses, wo sich Sauna, Ruheraum und Dusche befinden. Wohnlich ist auch das Gästezimmer. Praktisch sind Abstellraum, Heizungsraum und Vorratsraum. Auch vom Flur des Hauses aus gelangt man über eine gemauerte, weiß verputzte Treppe hinunter. Der Abgang befindet sich unmittelbar neben dem Aufgang zur Galerie. Eine gemauerte, weiß verputzte Brüstung kaschiert die Situation.
| Erdgeschoss |
Dachgeschoss |
Wohnen
27,91 qm
Essen
12,25 qm
Kochen 21,32 qm
Kind 1 16,76 qm
Kind 2 14,92 qm
Gäste WC 3,27 qm
Bad 11,67 qm
Eltern 15,20 qm
Flur 24,26 qm
HWR 6,09 qm
Wohnfläche EG 153,65 qm |
Kind
12,87 qm
Galerie 23,02 qm
Wohn- und Nutzfläche DG 35,89 qm
Preis: Schlüsselfertig
oder als Ausbauhaus- Preis auf Anfrage
5 Zimmer und diverse Nebenräume
1½ Geschosse
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Wohn-
und Nutzfläche insgesamt 209,20 qm (mit
Garage) |
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