Holzhausbau.info  Über uns  |  Kontakt  |  Impressum  |  Datenschutz  

       
Sie befinden sich hier: Startseite > Blockhaus Lexikon
 
   Preis
   Größe
   1 - Geschoss
   1½-Geschoss
   2 - Geschoss
   Ausbauhaus
   Schlüsselfertig
   Firmensitz
   Effizienzhaus 55
   Effizienzhaus 70
   Passivhäuser
   Musterhäuser
   Onlinekataloge
   Videos
   Architekten
   Gewerbebau
   Energieberater
   Firmen A bis Z
   Bau-Gewerke

 
 

Blockhaus Lexikon

Urtümliches Aussehen und moderner Wärmeschutz

Ein Blockhaus besteht aus aufeinander gestapelten Blockbohlen – je nach Typ mit Rundhölzern oder rechteckigen Kanthölzern. Für die „Statik“ eines Blockbohlenbaues sind die unterschiedlichen Verkämmungen und Verblattungen unerlässlich. In diesen Kreuzungspunkten werden die Wände untereinander stabilisiert und durch diese schubfesten Verbindungen auch ausreichend gegen Wind ausgesteift. Letztendlich ist es die Tragkonstruktion die hier den wesentlichen Aspekt für das charakteristische Erscheinungsbild des Wohnhauses mit sich bringt.

Blockhaus 

Das Blockhaus ist ein Holzgebäude, das aus einzelnen, übereinander liegenden Blockhausbohlen errichtet wird. Diese Blockbohlen können aus Rundstämmen, massiven Vierkanthölzern oder mehrschichtig verleimten Einzellamellen bestehen, diese nennt man dann Lamellenblockbohlen. Beim Bau eines Blockhauses unterscheidet man verschiedene Techniken in der Vorbereitung der Bohlen, in ihrer Schichtung, in der Ausführung der Ecken und der Einbindung der Innenwände. Des weiteren variiert die Verwendung von Ständern in langen Wänden oder an Fenstern und Türen, die Längsverbindung von Blockbohlen und die Aufsattelung der Sparren. Wurden bei den ersten Blockhäusern zwischen die einzelnen Blockbohlen Moos oder andere Dämmstoffe gelegt, werden heute moderne winddichte und regenschlagsichere Blockhausdichtbänder verwendet. Eine einschalige bauweise ist für die heute vorgeschriebenen EnEV Energieeinsparverordnung völlig ausreichend. Eine zweischalige Wandkonstruktion mit Wärmedämmung ist dagegen nur in den meisten Schweizer Kantone erforderlich.

Blockhäuser 

Die Zeiten, in denen Blockhäuser als primitive Behausungen ohne Komfort galten, sind vorbei. Heute werden bei der Konstruktion und zum Aufbau moderner Blockhäuser zeitgemäße Möglichkeiten eingesetzt. Dies verschafft nicht nur zeitliche Vorteile, sondern ist auch aus gesundheitlicher und finanzieller Sicht sehr attraktiv. Auch Ferienhäuser, Chalets oder Vereinsheime werden aus Kostengründen und aufgrund der heimeligen Atmosphäre gerne aus Blockbohlen errichtet. Da für Blockhäuser der Naturbaustoff Holz verwendet wird, bringt dieser all seine Vorteile in den Hausbau ein. In heutigen Wohnblockhäusern wird neben dem Baustoff auch viel Wert auf eine ökologische Haustechnik gelegt, um die natürlichen und kostenlos zur Verfügung stehenden Ressourcen zu nutzen und um teure, fossile Energieträger zu schonen. In Deutschland sind Blockhäuser aus massiven Blockbohlen noch relativ selten – die meisten sind in Nordamerika und Skandinavien zu finden. In diesen Ländern haben Holzhäuser bereits eine lange Tradition. Die exklusiven Blockhäuser von Lappina vereinen natürliche Baustoffe und eine wohngesunde Atmosphäre.

Wohnblockhäuser 

Der Begriff "Wohnblockhäuser" steht für nichts anderes, als für den Typ der Blockhäuser, der durch seine Größe und Ausstattung dafür geeignet ist, als Wohnhaus Verwendung zu finden. Während als "Blockhaus" sowohl ein Holzhaus zum Wohnen als auch ein Gartenhaus verstanden werden kann, kann durch die Verwendung des Begriffs "Wohnblockhaus" nur ein Wohnhaus in Blockbauweise gemeint sein. Viele Bauherren, die auf der Suche nach einem Blockhausanbieter sind, der nur Wohnhäuser erstellt, verwenden daher meist das Suchwort Wohnblockhäuser. Als Regel kann man Wandstärken von Blockbohlen wie folgt einstufen: Wandstärken von 40 bis 70mm sind geeignet für Gartenhäuser oder Hütten Wandstärken von 70 bis 100mm sind geeignet für Ferienhäuser, Vereinshäuser, Garagen. Wandstärken von 100 bis 180mm sind für Wohnblockhäuser mit zweischaliger Bauweise geeignet Tipp! unter 100mm sollte man kein Wohnblockhaus realisieren! siehe auch unser Infobrief! Blockhome!!! Wandstärken von 180 bis 270mm sind für exklusive Wohnblockhäuser bestens geeignet. Auch hier gilt Masse ist durch nichts zu ersetzen! Wohnkomfort, Optik und Lebensdauer sind bei großen Dimensionen um ein vielfaches besser! Viele Anbieter haben als Außenblock 67mm,70mm oder 88mm und empfehlen dies als Blockbohle für ein Wohnblockhaus. Wenn damit auch noch ein mehrstöckiges Blockhaus realisiert werden soll, dann wird es wirklich abenteuerlich! Lesen Sie dazu die Mindestanforderung an Wohnblockhäuser in der Fachzeitschrift Blockhome! mehr dazu in unserem Infobrief!

Bausatzhaus 

Der Begriff Bausatzhaus bezeichnet in der Regel einen Hausbausatz von einem Blockhaus. Dabei werden dem Bauherren die kompletten vorgefertigten Bauteile für das Blockhaus an der Baustelle angeliefert und das Haus wird in Eigenregie aufgebaut. Da die Holzhaus-Bausätze relativ leicht aufzubauen sind, spart man durch die Eigenleistung viel Arbeitszeit von Arbeitsnehmern des Hausbauunternehmens. Viel Zeit benötigt man für den Hausbau allerdings dennoch, denn man muss mit neun bis zwölf Monaten (etwa 1.000 Arbeitsstunden) Bauzeit rechnen, bis aus dem angelieferten Baumaterial das bezugsfertige Haus entstanden ist. Für handwerklich geschickter Bauherren bietet sich jedoch eine gute Sparmöglichkeit, denn alle Häuser von Lappina sind auch als Bausatzhaus lieferbar.

Abbundpläne Sie zeigen die einzelnen Holzbauteile mit exakter Abschnittsgeometrie, Ausnehmungen, Bohrungen und mit allen für die Bearbeitung notwendigen Maßangaben einschließlich evtl. erforderlicher Überhöhung oder anderer Besonderheiten. Mit Hilfe dieser Pläne macht der Zimmermann den Aufriss, oder er fertigt Schablonen an, wenn es sich um größere Stückzahlen handelt. Grundlagen für die Abbundpläne sind die Ausführungspläne des Architekten und die Konstruktionspläne des Ingenieurs.

Ankerschienen Als Verbindungselement zwischen Holzkonstruktion und Beton eignen sich Halfenschienen mit Ankerschrauben. Auch hier können Bautoleranzen ohne weiteres aufgenommen werden. Blockhaus Auflager – Auflager von Balken auf Nebenträger in eingefräste Taschen, Zapfenlöcher oder angenagelte Latten müssen für die Durchlaufwirkung mit Zuglaschen versehen werden und sind einfach herzustellen. Kantenpressung wird dabei vermieden und die Brandwiderstandsdauer wesentlich erhöht. Um die zulässigen Querpressungen einzuhalten, sind Auflager von Balken auf Stützen einfach mit Zwischenstücken aus Hartholz oder vergüteten bzw. verleimten Furnierholzplatten zu erweitern.

Ausschreibungspläne Ist eine vorgezogene Ausschreibung vorgesehen, empfiehlt es sich die Holzkonstruktion in einem Ausschreibungsplan mit Angabe von Tragsystem, Abmessungen und prinzipiellen Details darzustellen. Der Anbieter soll mit Hilfe solcher Pläne über die Konstruktionsart und den Schwierigkeitsgrad für die Fertigung, den Transport und die Montage informiert werden.

Bau-Furniersperrholz - entsteht durch kreuzweises Anordnen und Verkleben getrockneter Furniere. Die Furniere müssen symmetrisch zur Mittelebene angeordnet werden. Die Mehrzahl der Furniersperrhölzer hat eine ungerade Anzahl Furnierlagen (mindestens drei). Ab fünf Lagen und Dicken über 12mm wird es auch als Multiplexplatte bezeichnet. Anwendung u.a. als mittragende aussteifende Beplankung von Wänden, Decken und Dächern. Baum – Die Pflanze Baum bildet das feste und tragfähige Gewebe Holz mit zahlreichen technisch vorteilhaften Eigenschaften. Sie ist ein natürlicher Organismus und zeichnet sich durch eine große Artenvielfalt mit unterschiedlichen Qualitäten aus. Bäume haben drei Organe, Wurzeln, Sprossachse (Stamm, Äste und Zweige) und Blätter und Nadeln. Im Bauwesen wird hauptsächlich das Holz aus dem Stamm verwendet.

Bauschnittholz - wird durch Einschneiden oder Profilieren aus Rundholz gewonnen.

Blattverbindungen Verbindungen wie Verblattung und Überblattung sind in erster Linie konstruktive Verbindungen mit hohen Querschnittsschwächungen und geringer Belastbarkeit, lassen sich jedoch deshalb z.B. im Dachausbau oder im Holzskelettbau verwenden. Bei sichtbar belassene Konstruktionen historischer Bauten der letzten Jahrhunderte und der Rekonstruktion von historischen Bauten ist die traditionelle Verbindungstechnik noch im Gebrauch. Blockhaus Brandschutz - um die Entstehung und Ausbreitung von Bränden zu vermeiden gibt es Brandschutzanforderungen, die in den Landesbauordnungen enthalten sind und weitgehend in allen Bundesländern übereinstimmen. Danach müssen bauliche Anlagen so beschaffen sein, dass die Entstehung eines Brandes verhindert wird, der Ausbreitung von Feuer und Rauch vorgebeugt, die Rettung von Menschen und Tieren gewährleistet ist und wirksame Löscharbeiten bei einem Brand ermöglicht werden.

Blockhäuser sind eine exclusive Form von Holzhäusern. An dieser Stelle möchten wir Artikel und Definitionen von Fachbegriffen aufführen, die mit dem Bereich Blockhausbau zu tun haben. Auch Bauweisen, die für Konstruktionen im Blockhaus genutzt werden, sollen hier erläutert werden.

Brandschutzkonzepte Die Musterbauordnungen und die Landesbauordnungen geben für Gebäude ein Brandschutzkonzept vor, in dem für tragende Bauteile, Decken, Dächer, Wände etc., präzise Anforderungen an die in den Oberflächen zu verwendenden Baustoffe und die Feuerwiderstände der Bauteile gestellt werden. Bestandteil eines solchen Konzepts ist v.a. das projektbezogene Gesamtsystem der Brandschutzmaßnahmen. Dazu gehören u.a. die Verwendung von Brand- und Rauchmeldern, Mindestabstandsfläche der Gebäude untereinander, Rettungs- und Fluchtwegekonzepte, die Zuwegung und Anleitbarkeit durch die Feuerwehren und der Einsatz von Sprinkleranlagen. Brettschichtholz (BSH) – vergütetes Vollholz, bei dem der festigkeitsmindernde Einfluss der wachstumsbedingten Holzfehler bis zu einem gewissen Grad aufgehoben wird. Es besteht aus mindestens drei faserparallel miteinander verklebten, getrockneten Brettern oder Brettlamellen aus Nadelholz. Neben einfachen, geraden Bauteilen sind Formen mit variablem Querschnitt und/oder einfacher bzw. doppelter Krümmung sowie Drehung in Längsachse möglich.

Brettschichtholz-Abmessungen Breiten und Höhen von Brettschichtholzquerschnitten sind durch die Größe der Hobelmaschine begrenzt. Die Länge der Brettschichtträger ist vom Transport abhängig. Gerade Träger können bei günstigem Straßenverlauf zwischen Herstellungs- und Montageort bis zu 60m lang transportiert werden. Bei gekrümmten Trägern ist die Transport- bzw. Stichhöhe von der Straßenbreite und der Durchfahrtshöhe abhängig. Sie sind auf 4,2m für Normaltransport und zwischen 4,8m und 6m für Sondertransporte begrenzt. Die Trägerhöhe sollt auf 2m begrenzt sein, um hohe Spannungsspitzen im Zugbereich zu vermeiden. Ansichtform – Die Stützen sind in der Ansicht unterschiedlich formbar und können über die Höhe variiert werden, um sich den statischen Anforderungen anzupassen. Die Herstellung, d.h. die Verleimung und Abbund sind mit besonderer Sorgfalt auszuführen. Anschnitte von Holzfasern sind zu vermeiden oder mit Decklamellen zu schützen. Schutzanstrich – Bauteile aus Brettschichtholz, die im Innenraum sichtbar bleiben, benötigen nach heutigen Erkenntnissen keinen chemischen Holzschutz. Sind sie der Witterung unmittelbar ausgesetzt, was möglichst zu vermeiden ist, so ist ein sorgfältiger chemischer Holzschutz erforderlich, der nach dem Auftreten der unvermeidlichen Schwindrisse zu wiederholen ist.

CAD-Darstellung Die Freiheit in der Gestaltung der Tragwerksgeometrie ist groß. Deswegen ist der frühe Einsatz von Computer Aided Design (CAD) sinnvoll. Räumliche Darstellungen sind für den Holzbau eine Grundvoraussetzung, sowohl für den Architekten als auch für den Ingenieur. Dies bedingt 3D Programme, welche nicht nur Zeichengeräte, sondern Hilfsmittel des konstruierenden Ingenieurs sind. Mit ihnen sind Varianten und die Koppelung mit Statikprogrammen bis zur Simulation von Innenraum und Farbgebung möglich. Die grafische Datenverarbeitung vereinfacht im Ingenieurholzbau das Erfassen und Modellieren geometrischer Strukturen für Festigkeitsanalysen sowie numerische Berechnungen. Vor allem die Variation der statischen Systeme im grafischen Dialog beschleunigt die Optimierungsprozesse wesentlich. Das Ziel der CAD-Anwendung ist, das gesamte Tragwerk räumlich zu definieren und auf der Grundlage der so entwickelten Daten die Konstruktionsplanung zu erstellen. Das Datenpaket kann anschließend an das ausführende Unternehmen übermittelt werden, für die Anfertigung von Werkstattzeichnungen und die Steuerung von automatisierten Abbundanlagen.

Dübel-Blechverbindungen Vorteilhaft einsetzbar sind halbseitige Dübel mit Blechlaschen für Zugstöße und Einspannungen. Dabei sind auf der Baustelle die entsprechenden Bolzen zu setzen. Die Dübel werden bereits in die Ausfräsungen im Betrieb eingesetzt. Blockhaus Duo- /Trio-Balken – bestehen aus zwei bzw. drei flachseitig, faserparallel miteinander verklebten Bohlen oder Kanthölzern. Sie werden wie Nadelschnittholz verwendet und eignen sich aufgrund ihrer hohen Formstabilität und der niedrigen Holzfeuchte besonders für den Holzhausbau.

Elastomere- oder Gleitlager Die im Brückenbau geläufigen Lager sind auch im Holzbau geeignet, wenn hohe Auflagerkräfte übertragen werden sollen. Verdrehungen können sich dabei frei einstellen und hohe Kantenpressungen werden vermieden. Bei Gleitlagern ist eine Teflonbeschichtung vorzusehen. Elastomere Lager sind bei Stützen mit großen Lasten zu empfehlen, um die Last zu zentrieren und Spannungsspitzen zu vermeiden. Beim Bemessen sind nicht nur zulässige Spannungen nachzuweisen, sondern auch zulässige Verformungen wie z.B. Verdrehungen oder Verschiebungen zu beachten. Blockhaus

Energieeinsparverordnung (EnEv) Bei Wohngebäuden wird der Heizenergiebedarf unter Berücksichtigung des Warmwasserwärmebedarfs sowie der Einbeziehung der Anlagentechnik für Heizung und Warmwasserbereitung ausgewiesen. Diese Größe kann mit dem tatsächlichen Verbrauch verglichen werden. Sie stellt somit eine Kennzeichnung für die energetische Qualität des Gebäudes dar. Neben Anforderungen an den Primärenergiebedarf werden auch Bedingungen an die Gebäudedichtheit, den Mindestluftwechsel, den Mindestwärmeschutz, Wärmebrücken, Maßnahmen im Gebäudebestand und die technische Gebäudeausrüstung gestellt.

Flachpressplatten, Spanplatten (FP) werden häufig als Dach-, Wand- und Deckenelemente verwendet. Die Dicke reicht von 5 bis 100 mm, bei Röhrenspanplatten bis zu 120 mm. Sie können als dauerbelastetes statisches Material eingesetzt werden, wenn bei der Bemessung das Kriechverhalten berücksichtigt wird. Furnierschichtholz – Bei der schichtweisen Verleimung von bis zu 3 mm dicken Furnieren entstehen Platten mit hohen Festigkeiten. Die Furnierplatten werden in gleichlaufenden Faserrichtungen verleimt. Die Stöße sind lediglich überlappt. Einzelne Querlagen zur Stabilisierung und zur Erhöhung der Quersteifigkeit sind möglich. Sie sind sehr gut geeignet für höher beanspruchte Teile von Tragwerken und zur Verstärkung von tragenden Holzbauteilen.

Gerüst- und Bauklammern gehören zu den traditionellen Holzverbindungsmitteln, die zur Übertragung von geringen Kräften und zur Lagersicherung geeignet sind. Man benützt sie heute vorwiegend im Gerüstbau und bei Hilfskonstruktionen. Gipsfaserplatten – werden aus Gips und Papierfasern hergestellt. Die Papierfasern werden im Recyclingverfahren gewonnen und dienen als Bewehrung. Eine homogene Mischung beider Rohstoffe wird nach Zugabe von Wasser und ohne weitere Bindemittel unter hohem Druck zu Platten gepresst, getrocknet und auf die jeweiligen Formate zugeschnitten. Anwendung finden sie als nichttragende, mittragende und aussteifende Beplankungen von Böden, Wänden und Decken.

Haupttragsysteme Die Anzahl der Haupttragsysteme, die Abstände und die Stützenstellungen ergeben sich aus der Grundrissentwicklung. Die Gestaltung des Rasters hängt von den Nutzungsbedingungen ab, z.B. von mobilen Trennwänden und Belichtung. Besondere Gründungsverhältnisse können auch eine Längstragrichtung rechtfertigen. Runde oder polygonale Grundrissformen führen zu radialen bzw. räumlichen Anordnungen der Hauptträger. Gestaltete Dachformen können oft mit verzweigten Systemen besonders funktional und wirtschaftlich verwirklicht werden.

Holz-Beton-Verbundquerschnitte Bestehende und nicht zu korrigierende Durchbiegungen der Deckenbalken können durch das Aufbringen einer Betonschicht ausgeglichen werden. Dabei sollte eine Verdübelung zwischen Holz und Beton vorgesehen werden, um zusammen mit dem Beton eine möglichst große Steifigkeit zu erreichen. Die Verbundwirkung zwischen Rippen- bzw. Rippenplattenquerschnitt mit einer mittragenden Betonplatte auf Druck ergibt einen wirtschaftlichen Querschnitt, der mehrere Anforderungen, wie hohe Steifigkeit, auch gegen Schwingungen und hohe Brandwiderstandsdauer, erfüllt.

Holzfaserplatten harte, mittelharte und mitteldichte Holzfaserplatten werden im Trockenverfahren mit Bindemitteln oder im Nassverfahren ohne Bindemittel durch starkes Verpressen hergestellt. Die Bindung beruht auf der Verfilzung der Faser, sowie deren eigene Verklebungsfähigkeit. Durch unterschiedliche Pressdrücke, Temperatureinwirkungen und Bindemittel können die Eigenschaften verändert werden.

Holzfestigkeit Die Festigkeit von Vollholz, Brettschichtholz, Furnierschichtholz und von Holzwerkstoffen hängt im wesentlichen von der Rohdichte ab. Örtliche Schwächungen können durch Ästigkeit, Schrägfasrigkeit und Rissebildung auftreten, sie können aber auch fertigungsbedingt durch Keilzinkung oder Schäftung entstehen. Die zulässigen Festigkeitswerte sind anhand von Güteklassen den entsprechenden Bauvorschriften zu entnehmen. In speziellen Fällen können bei zuverlässigen zerstörungsfreien Prüfverfahren besondere Werte für hochbeanspruchte Bauteilen angesetzt werden.

Holzfeuchte Je näher die Einbaufeuchte an der Ausgleichsfeuchte im Bauwerk liegt, desto geringer ist die Neigung zur Rissbildung und Verdrehung. Die Holzfeuchte hat zudem Einfluss auf die elastomechanischen Eigenschaften: mit abnehmender Holzfeuchte werden die Festigkeiten, die Elastizitäts- und Schubmoduln der Hölzer größer.

Holz-Holz-Verbundquerschnitte Vorhandene Balken und anzuschließende Querschnitte aus Vollholz, Furnierschichtholz oder Sperrholz können mit Nagelpressleimung zu gemeinsam tragenden Querschnitten verbunden werden. Neuere Entwicklungen sehen die Herstellung von plattenbalkenförmigen Verbundquerschnitten vor. So kann z.B. eine vorhandene Balkenanlage durch das Aufbringen einer Sperrholz- oder Furnierschichtholzplatte verstärkt werden.

Holzklammern bestehen aus verzinktem oder mit einer Rostschutzfarbe bestrichenen, 1,2 bis 2 mm dickem Draht, der mit einem maschinellem Nagelungsgerät eingetrieben wird. Die Wirkungsweise ist mit zwei dünnen Nägeln zu vergleichen, die auf Abscheren beansprucht werden. Holzklammern werden bei der Befestigung von Schalungen, Latten und bei Wandtafelelementen im Holzbau verwendet.

Holzschutz konstruktive und bauphysikalische Maßnahmen, die eine problematische Veränderung des Feuchtegehalts von Holzbauteilen oder den Zugang von holzzerstörenden Insekten zu verdeckten Holzbauteilen verhindern. Problematische Feuchteänderungen sind solche, die die Voraussetzung für die Entstehung von holzzerstörenden Pilzen schaffen und solche, die zu schädlichen Verformungen infolge Quellen und Schwinden führen.

Holztafelelemente Ihre Herstellung erfolgt durch Verleimung von Kanthölzern mit Furniersperr- und Furnierschichtholzplatten. Sie können auch durch Nagelung mit oder ohne Verleimung verbunden werden. Die Tafelelemente werden dabei als Hohlkasten oder als I-Träger ausgebildet, die mit minimalem Materialaufwand im Haus- oder Hallenbau einsetzbar sind. Sie erreichen als Dachelement bis zu 15 m Spannweite und dürfen als Wandelement zum Aussteifen herangezogen werden.

Holzwerkstoffe (HWS) aus zerkleinertem Holz gepresste Platten oder Stäbe. Zu den Zerkleinerungstechniken gehören alle bekannten Techniken wie Sägen (Bretter), Messern und Schälen (Furniere) und Spanen und Fasern. Verwendet werden Hölzer und Holzprodukte vom Stammholz bis zum fremdstofffreien Abfallholz im Rahmen des Recycling. Die Industrie bietet eine große Anzahl an Holzwerkstoffen, größtenteils plattenförmig.

Holzwolleleichtbauplatten (HWL) werden aus Holzwolle und mineralischen Bindemitteln wie Zement oder kaustisch gebranntem Magnesit hergestellt. Verwendet werden sie aufgrund ihrer schweren Entflammbarkeit u.a. als Brandschutz, außerdem dienen sie als Wärme- und Schallschutz. I-Blockhaus Lexikon Blockhaus Illbruck-Blockhausband ist ein Kompriband das zwischen die Blockbohlen geklebt oder genagelt wird. Das Blockhausband passt sich dauerhaft flexibel bei Bewegungen der Balkenlagen an, ist schlagregendicht bis 600Pa, Winddicht mit einem A-Wert von < =0,1 , hervorragende Wärmedämmung des Bandes mit einem 1- Wert (Lambda) von 0,035 Isometrie – Ein wesentliches Qualitätskriterium einer Holzkonstruktion ist ihre Innenraumwirkung. Die räumliche Darstellung in einer Isometrie ist bereits beim Vorentwurf empfehlenswert, da sie nicht geübten Planlesern die Merkmale einer Holzkonstruktion veranschaulicht. Ebenso ist eine Isometrie für die Ausschreibung und die Optimierung der Fertigungstechniken in den Holzbaufirmen vorteilhaft. Die angestrebte Qualität der Detailausbildung wird so frühzeitig verständlich.

Kanthölzer sind die universellen Querschnitte, die in jedem orthogonalen System und besonders bei Rippen- und Skelettkonstruktionen verwendet werden können.

Klebeverbindungen müssen mit besonderer Sorgfalt hergestellt werden, da Klebefehler nachträglich nur sehr schwer feststellbar sind. Daher müssen die Hersteller geklebter Produkte eine “Leimgenehmigung” besitzen und ihre Produkte einer ständigen Eigen- und einer regelmäßigen Fremdüberwachung unterziehen unterwerfen.

Klimaschutz durch Holznutzung Unter dem Aspekt des Klimaschutzes hat der geschlossene CO2 Kreislauf der Holznutzung eine wesentliche Bedeutung. Durch die Nutzung des Holzes wird dem Wald gespeicherter Kohlenstoff entzogen und dieser damit in die Lage versetzt der Atmosphäre weiteres Kohlendioxid zu entziehen. Die Nutzung von Holz und seine Verwendung in möglichst großer Menge und möglichst vielen Produkten führt daher zu einem geringeren Anstieg des durch den Menschen verursachten Treibhauseffektes. 

Konstruktionsmodell wichtiges Arbeitsmittel zur Darstellung der Innenraumstruktur. Es erlaubt, die Entwurfsqualität den Entscheidungsträgern wie Baukommissionen, Gemeinden und vor allem dem Bauherrn in verständlicher Weise darzustellen. An einem Konstruktionsmodell werden Details wie spezielle Eckprobleme von Konstruktionen sichtbar.

Konstruktionspläne enthalten sind alle tragenden Bauteile in Schnitt und Ansicht mit den erforderlichen Bemaßungen und Informationen für die Herstellung der Holzkonstruktion. Die in der Statik zugrunde gelegten Materialgüten und die errechneten Bauteildimensionen einschließlich der Größe, Anzahl und Anordnung der Verbindungsmittel müssen angegeben werden. Dabei sind nur prinzipiell und maximal belastete Details bzw. Knoten darzustellen, geringer belastete Details sind im Rahmen der Werkstattplanung zu zeichnen.

Konstruktionsvollholz (KVH) höherwertige Bauschnittholzerzeugnisse hinsichtlich Maßhaltigkeit, Formstabilität, reduzierter Rissbildung und Oberflächenqualität. Verwendung findet Konstruktionsvollhölzer u.a. als tragende Querschnitte in Decken, Wänden und Dächern.

Kontaktstöße Um die Holzquerschnitte voll ausnutzen zu können, müssen in der Regel zusätzliche Knotenelemente vorgesehen werden. Diese Zwischenstücke bestehen meist aus höherwertigen Materialien als die Stäbe selbst: z.B. Stahl, Hartholz oder vergütete Holzwerkstoffe. Sie übernehmen die Kraftübertragung zwischen den Stäben. Die Querschnitte von Druckstäben können nur voll eingesetzt werden, wenn die Kontaktfläche senkrecht zur Faser liegt. Bei schrägen Abschnitten müssen die Druckspannungen stark abgemindert werden. Zwischenstücke aus Hartholz oder Furnierholz können entsprechend dem Faserverlauf so angeordnet sein, dass sämtliche ankommenden Stäbe senkrecht zur Faser liegende Druckflächen aufweisen. Ideale Kontaktflächen ergeben sich beim Verguss des Knotens mit hochfesten schwindfreien Zement- oder Kunstharzdispersionen. Wenn die Zwischenstücke nicht aus Stahlelementen bestehen, können so sehr brandfeste Knoten hergestellt werden.

Kopfbänder Die wohl älteste und bewährteste Art des Aussteifens sind Kopfbänder, die in unterschiedlichste Form gestaltet werden können. Beim Verwenden von nur zugfesten Stabilisierungselementen zur Kipp- und Knickaussteifung ist eine Vorspannung empfehlenswert. Die Lasteinleitung im Untergurt ist sorgfältig zu überprüfen, sobald Pfetten in Feldmitte nochmals unterstützt werden. Das Gleichgewicht der Horizontalkräfte ist insbesondere in den Randfeldern nachzuweisen.

Kreuzbalken bestehen aus vier viertelholzähnlichen, faserparallel verklebten Segmenten aus Nadelholz. Dabei wird die Außenseite der Rundholzsegmente nach innen gewendet, so dass im Inneren des Rechteckquerschnittes eine zentrische, über die gesamte Länge verlaufende Röhre entsteht. Besonders geeignet sind sie für den Holzhausbau, aufgrund der hohen Formstabilität und der niedrigen Holzfeuchte.

Kreuzlagenholz Plattenelemente aus mehreren Brattlagen mit 90°-Winkelverleimung werden neuerdings durch intensiven Einsatz von Maschinen hergestellt und finden als Dachschalungen und Wandscheiben Anwendung. Dabei kommen große Längen ohne Keilzinkung vorteilhaft zum Einsatz.

Lamellenblockbohlen - sind mehrfach verleimte Blockhausbohlen Blockhaus Duo-Lamellenblockbohlen sind zwei (Duo) Lamellen einmal verleimt Blockhaus Trio-Lamellenblockbohlen sind drei (Trio) Lamellen zweimal verleimt Blockhaus Quattro-Lamellenblockbohlen sind Vier (Quattro) Lamellen dreifach verleimt Laminieren von Querschnitten – Höhere Tragfähigkeiten sind auch im Holzbau durch das nachträgliche Laminieren tragender Bauteile mit Glasfaser- oder sogar Kohlefasergewirken zu erreichen.

Lastdübelsysteme Übliche Dübelsysteme wie z.B. Hilti, Fischer und Upat sind zum Übertragen hoher Lasten von der Holzkonstruktion auf den Beton geeignet. Da die Löcher in der Betonplatte oder im Ringanker auf der Baustelle vorgebohrt werden, können Ungenauigkeiten des Unterbaus ausgeglichen werden.

Leimverbindungen Mit dieser Technik sind praktisch unverschiebbare Verbindungen möglich, die Tragwerke mit optimalen Querschnittformen ermöglichen. Die Bretter werden erst in Längsrichtung z.B. durch eine Keilzinkleimung gestoßen. Anschließend werden die Brettlagen untereinander verleimt, dabei ist auf die Holzfeuchtigkeit, einen ausreichende Leimauftrag und den Pressdruck zu achten. Beim Herstellen von Profilquerschnitten können die Bretter nachträglich z.B. mit Nagelpressleimung aufgeleimt werden. Dieses Verfahren, bei dem der Pressdruck durch die Nagelung erfolgt, eignet sich besonders für die örtliche Verstärkung mit Holzwerkstoffen.

Massivholz - Konstruktionen – entstehen durch den Einsatz von Brettstapel- und Brettsperrholz. Sie sind bauphysikalisch und wirtschaftlich sehr leistungsfähig und zeichnen sich durch einfache Bauteilgeometrien und entsprechend gute Fügebedingungen aus. Die Verwendung großer Holzmengen bei gleichzeitig sehr guter Ausnutzung des Baumstammes macht diese Konstruktionen ökologisch interessant.

Montagepläne Bei großen Spannweiten wie Hallen- und Brückenkonstruktionen sind Montagevorgänge genau zu planen. Montagepläne mit Angaben über Bauteillasten, erforderliche Krangrößen und Kranausladungen sind dafür ein geeignetes Hilfsmittel. Auf die Kennzeichnung und Vorbereitung von Anhängepunkten am Holzbauteil, sowie auf die während der Montage erforderliche Versteifung von schlanken Trägern oder Fachwerken ist zu achten. Weiter sind Abspannungen und Windsogsicherungen für die Bauzeit bis zur Montage der Aussteifungskonstruktion und der Fassaden wichtige Themen.

Nagelplatten Gestanzte Nagelplatten, die von Maschinen aufgepresst werden, ermöglichen die industrielle Herstellung von Nagelplattenbindern. Es lassen sich auf diese Weise zug- und druckfeste Anschlüsse einteiliger Holzquerschnitte herstellen. Die Nagelplatten bestehen aus 1 bis 2 mm dickem Stahlblech. Die nagel- oder krallenförmigen Ausstanzungen werden in die Holzoberfläche gepresst. Eine Überdeckung der Holzteile in den Knoten ist nicht erforderlich, wodurch Holz eingespart wird. Die auf die Anschlussfläche bezogene übertragbare Kraft ist infolge der Vielzahl der Zinken größer als bei üblichen Nagelverbindungen.

Nebentragsysteme gestalten sowohl die Dachform, wie auch die Innenraumstruktur. Ihr statisches System wird von Lage und Art der Auflager bestimmt, von der Anzahl und der Verknüpfung selbstständiger Trageinheiten sowie von der Form der Trageeinheiten. Bei Nebenträgern spielen Spannweite und Lichtraum eine geringere Rolle als bei Hauptträgern. Geschickt gewählte Nebentragsysteme erzeugen bei geringer Spannweite Dachreliefs, erfüllen Stabilisierungsaufgaben und tragen wesentlich zur Gestaltung des Innenraums bei. In strebenförmiger Anordnung ergibt sich eine Vielzahl von statisch günstigen und gestalterisch interessanten Lösungen. Dazu gehören Kopfbänder und Strebenbündel, die bei räumlicher Anordnung schirm- oder pilzförmige Strukturen erzeugen können. 

Niedrigenergiehäuser Verlustreduzierende Elemente sind alle Maßnahmen zur Reduzierung der Transmissions- und Lüftungswärmeverluste sowie auch der Umwandlungs-, Verteilungs- und Stillstandsverluste bei der Wärmeerzeugung. Wesentliche Elemente sind hierbei Außenbauteile mit kleinen Wärmedurchgangskoeffizienten und Bauteilanschlüsse mit kleinen Wärmebrückenverlustkoeffizienten, eine weitgehend luftdichte Gebäudehülle und eine dem Bedarf angepasste Lüftung mit Wärmerückgewinnung sowie eine Anlagentechnik mit möglichst hohem Jahresnutzungsgrad. Gebäudetyp – Einfamilienhäuser können freistehend oder im Verbund mit anderen Gebäuden erstellt werden. Gegenüber dem freistehenden Haus führt das Reihenmittelhaus zu einer Bedarfsminderung von 12 kWh/(m2a). Wärmeschutz – Der Wärmeschutz der wärmetauschenden Hüllfläche wird bestimmt durch den U-Wert der einzelnen Bauteile bzw. einen Um - Wert und die Ausbildung der Anschlüsse hinsichtlich Wärmebrückenwirkung und Dichtigkeit. Eine Erhöhung des Um - Wertes um 0,12W/(m2K) entspricht einem Anstieg des Heizwärmebedarfs von 20kWh/(m2a). Wärme – Wegen seines porigen Aufbaus weist das mitteleuropäische Bauholz mit seinen mittleren Rohdichten sehr gute Wärmedämmeigenschaften auf. Die Volumenänderung von Holz unter Wärmeeinfluss ist äußerst gering und spielt in der Praxis nur in sehr außergewöhnlichen Fällen eine Rolle.

O- Ökobilanzierung Eine geeignete Methode zur Beurteilung und Bewertung von Umweltwirkungen im Bauwesen ist die Erstellung von sog. Ökobilanzen. In produktbezogenen Ökobilanzen soll der gesamte Lebensweg von Produkten von der Rohstoffgewinnung über die Produktherstellung und die Nutzung des Produktes bis hin zur Entsorgung oder Rückführung in Kreisläufe betrachtet und über den gesamten Lebensweg die Wirkung auf die Umwelt und die natürlichen Lebensgrundlage ermittelt und bewertet werden.

OSB-Flachpressplatte (Oriented Strand Board) Die Herstellung erfolgt durch verkleben größerer Späne (Strands). Die sog. Lang- oder Flachspäne liegen in den Deckschichten überwiegend in Richtung der Plattenlängsseite (Fertigungsrichtung) und in der Mittelschicht quer dazu. OSB-Flachpressplatten haben in Abhängigkeit zur Richtung der Späne deutlich unterschiedliche Festigkeitseigenschaften. Parallel zur vorwiegenden Spänerichtung werden sehr hohe Festigkeitswerte erreicht.

Passbolzen werden entsprechend dem Stabdübel in vorgebohrte Löcher eingetrieben, allerdings ist hier der Lochdurchmesser größer. Das kurze Gewinde am Bolzenende dient zusammen mit Unterlegscheibe und Mutter der Lagesicherung des Bolzens und der Bauteile. Bolzenverbindungen können nur für konstruktive Lagesicherungen oder mit stark reduzierten Belastungen im Vergleich zu den Stabdübeln verwendet werden, wenn das Verformungsverhalten auf die Gesamtverformung des Tragwerks nur geringfügig Einfluss hat.

Profilbretter Gehobelte und profilierte Hölzer werden aus Rundholz gesägt, gehobelt und gefräst. Man unterscheidet zwischen gespundeten, Fase-, Stülpschalungsbrettern und Profilbrettern mit Schattennut. Man verwendet Fichte, Tanne, Kiefer, Lärche und Douglasie. Profilbretter eignen sich als tragende und nicht tragende Schalungen im Innen- und Außenbereich.

Querverbände Die Verbände müssen in der Lage sein, die Abtriebslasten infolge unvermeidlicher Fertigungs- und Montageungenauigkeiten aufzunehmen und zugleich das Hauptsystem gegen Kippen bzw. Knicken auszusteifen. Bei flachen Dächern werden die Stabilisierungs- und Aussteifungslasten über Fachwerkträger in der Dachebene auf die Stützen bzw. auf die seitlichen Wandverbände übertragen.

Quattro-Lamellenblockbohle - ist eine Blockhausbohle aus vier Lamellen dreimal verleimt

Rahmenpfetten Zur Kippaussteifung von Biegeträgern in Vollwand- oder Kastenbauweise sowie zur Knickaussteifung von Fachwerkgurten eignen sich statisch wirksame Rahmenpfetten. Das Lichtraumprofil zwischen den Hauptträgern und der Dachform wird dadurch genützt und besonders gestaltet. Die statische Durchlaufwirkung der Nebentragsysteme wird auf einfache Weise erzielt und vorteilhaft verwendet.

Risse Risse in konstruktiven Vollholzprodukten können auch bei sorgfältiger Produktion und Montage nicht ausgeschlossen werden. Als Ursache kommen Witterungseinwirkung, bauphysikalische Einflüsse und Konstruktionsfehler in Betracht. Im Rahmen der Festigkeitssortierung von Vollholz gibt es Angaben zur zulässigen Risstiefe von Kanthölzern.

Rundholz besteht aus Stämmen und Stammabschnitten. Wird verwendet für Vollholzwände und –decken, als tragende Querschnitte in Skelettkonstruktionen, im Landschafts- und Gartenbau, sowie im Gerüst-, Brücken- und Grundbau.

Sanierung von Rissen Am Holz können Risse oder auch Brüche von Trägern vorkommen. Es empfiehlt sich das Auspressen der Risse mit Epoxid-Harz. Aufgrund der Haftung und der Festigkeit des Leims könne Risse bis zu 5 mm Dicke geschlossen werden. Dabei ist darauf zu achten, dass der Leim entsprechend der bauaufsichtlichen Zulassungen mit geeigneten Füllern gemischt wird, um kraftschlüssige Verbindungen zu erzielen.

Schallbrücken immer dort vorhanden, wo Luft oder nicht entkoppelte Schichten als Träger der Schwingungen zur Verfügung stehen. Am Beispiel des geöffneten bzw. geschlossene Fensters gilt: Wo Luft geht, geht auch Schall. Zur Vermeidung von Luftschallbrücken müssen die Bauteile sowie ihre Anschlüsse an die angrenzenden Bauteile luftdicht sein. Typische Schallbrücken für den Körperschall sind Verbindungen eines schwimmenden Estrichs mit der Wand oder der Rohdecke.

Schallschutz im Blockhaus Holzbau Schalltechnisch wird zwischen ein-, zwei- oder mehrschaligen Bauteilen unterschieden. Bei einschaligen Bauteilen wie z.B. Mauerwerks- oder Stahlbetonwänden hängt die Schalldämmung hauptsächlich von der flächenbezogenen Masse ab: je schwerer desto besser. Damit sind aber häufig schlechtere Wärmedämmeigenschaften verbunden. Problematisch für den Schallschutz sind leichte, einschalige Bauteile. Gegenüber sog. Massivbauweisen kann der Holzbau nicht mit großen Massen aufwarten. Statt dessen lässt sich im Holzbau ein guter Schallschutz durch die richtige Abordnung unterschiedlicher Schichten erreichen.

Schallübertragung Es gibt zwei Arten der Schallübertragung: Luftschall und Körperschall. Beim Luftschall wirkt die umgebende Luft als Trägermedium. Durch Schallquellen wie z.B. sprechende Menschen oder Radio- und Fernsehgeräte wird die Luft in Schwingungen versetzt. Beim Körperschall sind feste und flüssige Stoffe Medium der Übertragung. Durch Begehen einer Decke, Betätigen der WC-Spülung oder Lichtschalter, werden Wand oder Decke in Schwingungen versetzt und regen die Luft des benachbarten Raums zum Schwingen an. In der Baupraxis ist der Trittschallschutz die häufigste Form des Körperschallschutzes.

Spannschlösser Spannschlösser oder Muffen mit Gegengewinde gestatten die genaue Einstellung von Rundstäben bei Windverbänden und Unterspannungen. Montagetoleranzen und Temperatureinwirkungen können durch Nachspannen ausgeglichen werden. In besonderen Fällen werden angeschweißte Klemmstäbe angebracht.

Stabdübel zylindrische Stäbe, die in vorgebohrte Löcher eingetrieben werden. Es sind hohe Anschlusswerte und Steifigkeit zu erzielen, da kein Lochspiel infolge Schwinden bzw. zu großen Vorbohrdurchmesser entsteht. Nach neueren Untersuchungen kann auf ein Versetzen der Stabdübel gegenüber der Risslinie verzichtet werden.

Stabdübelbauweise kann sowohl direkt Holzteile verbinden als auch mit Stahlblechen zu Holzverbindungen kombiniert werden. Eine Stabdübelverbindung besteht aus mindestens zwei Stabdübeln. Bei einer großen Anzahl von Stabdübeln ist es empfehlenswert, zur seitlichen Lagersicherung einen Stabdübel mit Gewinde, Unterlegscheibe und Mutter vorzusehen, d.h. einen Passbolzen. Dabei ist aber auf den geringeren Durchmesser des Gewindes zum besseren Eintreiben in das engere, vorgebohrte Loch des Stabdübels zu achten. Bei der Kombination von Verbindungen zwischen Stahlblechen und Holz-Passbolzverbindungen sollte man im Rahmen der Werkstattplanung Vorsorge treffen, dass die Bleche nicht in Bereichen von Gewinden liegen.

Stegträger Stege aus mehreren Brettlagen, die gekreuzt miteinander verleimt sind, wurden für die Herstellung von Profilträgern entwickelt. Diese Bauweise hat man wegen zu hohen Lohnkosten zu Gunsten von Brettschichtträgern aufgegeben. Systemträger, wie z.B. Kämpf-, Wolf-, und Poppensieker-Träger wurden weitgehend von den ursprünglich aus Amerika kommenden TJI-Trägern verdrängt. In einen genuteten Ober- und Untergurt aus Furnierstreifenholz wird ein dünner Steg aus einer OSB-Platte unter hohem Druck eingeleimt. Berechnung, Ausbildung und Herstellung unterliegen bauaufsichtlichen Zulassungen.

Tertiärtragsysteme Für die Auswahl von geeigneten Dachhautträgern, wie Z.B. von Schalungen, Platten aus Holzwerkstoffen, Massivholzelementen bis hin zu Trapezblechen, sind hauptsächlich die Kriterien der Akustik, der Wärmedämmung und des Brandschutzes von Bedeutung, aber auch ästhetische bzw. strukturgestalterische Gesichtspunkte.

U-Übersichtspläne Diese Pläne dienen zur Lokalisierung von Bauteilen und Details. Im Rahmen der Zusammenarbeit von Architekt und Ingenieur werden mit ihrer Hilfe die Lage von Bauteilen geklärt. Außerdem werden sie für die Fertigung und Montage verwendet. Positionspläne bauen auf dem Bauwerksraster mit verbindlichen Achsmassen auf. Als Anlage zur prüffähigen statischen Berechnung enthalten sie die Angaben der statischen Positionen, die Tragwerksabmessungen und die Verkehrslasten sowie Art und Güte der Baustoffe.

Verpressdübel werden in vorgebohrte Löcher eingelassen und anschließend verpresst, eignen sich zum Übertragen hoher Lasten. Es können sowohl Druck-, als auch Zug- und Querkräfte aufgenommen werden, so dass biegfeste Stöße ohne Querschnittsvergrößerung möglich sind. Durch Verstärken der Auflagerpunkte mit Verpressdübeln könne hohe Lasten in konzentrierter Form abgegeben werden. Durch das Verpressen werden hohe Passgenauigkeiten erzielt, so dass die Blockhaus Tragwerksgeometrie zwangsläufig eingehalten wird.

Versätze Für Druckanschlüsse ist heute noch der Versatz die meist verwendete Verbindung ohne hohen Stahlaufwand. Man unterscheidet Stirnversatz als einfach Ausbildung, Fersenversatz und doppelten Versatz. Insbesondere mit Hartholzsattelstücken können relativ hohe Kräfte übertragen werden. Die Genauigkeit der Verarbeitung ist jedoch die Grundvoraussetzung, um die Kraftübertragung einwandfrei und ohne hohen Verformungen zu ermöglichen. Versätze könne auch in großem Maßstab in Brettschichtholz ausgeführt werden. Die Lage der Versätze ist mit Bolzen oder Schrauben zu sichern. Auch hier soll die geeignete Holzfeuchtigkeit beachtet werden; sie ist für das Verformungsverhalten von großer Bedeutung.

Vollholzprodukte Für den modernen Blockhaus Holzbau wurden in den letzten Jahren viele neue Vollholzprodukte entwickelt. Dabei reicht die Palette bei den stabförmigen Hölzern vom Rundholz bis zum Brettschichtholz. Die Besonderheit ist die Bereitstellung von Vollhölzern mit möglichst geringer Verfremdung des Holzes bei gleichzeitig gesicherter Blockhaus Qualität.

Wärmebrücken Die Bedeutung der Wärmebrücken nimmt mit steigendem Wärmeschutz zu. Die EnEv schreibt vor, dass bei Einsatz einer mechanischen Lüftungsanlage eine Dichtheitsprüfung durchgeführt werden muss. Mit den verhältnismäßig geringen Kosten für eine Messung nach dem Blower-Door-Verfahren stellt sich der Nachweis über die Einhaltung der Dichtheitsanforderungen als wirtschaftlich sehr günstige Option für die Verbesserung des Blockhaus Wärmeschutzes dar.

Werkstattpläne Die verbindliche Grundlage für die Ausführung der gesamten Blockhaus Holzkonstruktion sind die Blockhaus Werkstattzeichnungen. In der Regel werden sie von der ausführende Firma gefertigt, die damit auch den gedanklichen Einstieg in die Ausführungen des Projekts vollzieht. Fertigt eine Firma die Blockhaus Werkstattpläne nicht, so können diese auch als besondere Leistung nach §64 HOAI vom Ingenieur oder Architekten erstellt werden.

X- XXL-Lamellenblockbohle ist eine Blockhausbohle die aus 8 Lamellen und 7 mal miteinander Verleimt wurde Z-Blockhaus Lexikon Zementfaserplatten – die zellstoffarmierten Kalziumsilikatplatten bestehen aus Portlandzement, silikatischen Zuschlagstoffen und Zellstofffasern. Sie werden u.a. als mittragende und aussteifende Beplankung in Wandtafeln für Häuser in Holztafelbauart verwendet.

© Dieser Text ist Urheberrechtlich geschützt. Das Kopieren und Nutzen des Text im Internet und Printmedien erfüllt den Tatbestand einer Urheberrechtsverletzung.

 
 


Holzhausbau.info  |
  Informationen zu Anbietern und Haustypen  Copyright 2008
Effizienzhaus 55  | Effizienzhaus 70  | Passivhaus  | Ausbauhaus  | Kompletthaus
Oekohäuser  | Blockhäuser  | Fachwerkhäuser  Fertighäuser  Holzrahmenhäuser  Massivholzhäuser  Schwedenhäuser

Kontakt  |  Impressum  |  Datenschutz  Über uns